Florian Ast, am 20. Juni 1975 zum Singen geboren. Kindheit ist Spielzeit. Beim sensiblen Knaben Florian waren die Spielsachen Musikinstrumente. Bereits als Knirps hämmerte und trällerte der hellwache Florian bekannte und selbst erdachte Lieder auf dem Klavier. Und auf die abgedroschene Erwachsenenfrage: «Was willst du werden?» Kam die Antwort mit entwaffnender Selbstverständlichkeit: «Musiker!»
Während der Schulzeit wirkte Florian in verschiedenen Formationen an Feiern und Festen und organisierte die ersten, eigenen Konzerte. Schon 1989 integrierte der singende Jungmusiker eine Novität in die üblichen Rockinstrumente wie Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug: Das Schwyzerörgeli! Mit dem neuen Sound produzierte seine Jugendband «Generalabonnement» Sympathien on the rocks am Laufmeter.
Florian Ast, der Sechzehnjährige, erhielt einen Vertrag und nahm die erste Maxi-CD auf. Davon leben konnte man nicht – konnte ein Schweizer Musiker überleben? So rang sich Florian durch, neben der Musik einen zusätzlichen Beruf zu erlernen und durchlief das Praktikum als Kindergärtner. Zur Berufsausübung kam es nie – die Schwingungen der Musik dominierten. Gerade mal 18 Jahre alt unterschrieb Florian einen Künstlervertrag bei der weltweit tätigen Plattenfirma BMG Ariola. Von nun an ging’s Bergauf.
Florian Ast, der Komponist, begeistert 1996 mit der Single «Daneli» Zehntausende von Menschen. Das Lied ergriff die Zartheit des Herzens. Nicht verwunderlich, dass wenig später «Florenstein», das erste Album des Jungstars, mit Gold und Platin ausgezeichnet wurde. Mit über 70‘000 verkauften Discs avancierte Florian zum jüngsten Schweizer Platin-Sänger aller Zeiten! Florians Natürlichkeit wurde bewundert, seine unvergleichliche Stimme gefragt, Konzerte folgten, und während der «Florenstein-Tour» mit über 200 Auftritten schaffte der multi talentierte Florian den endgültigen Auftritt zum Profi. Seine Erfolge liessen ihn nie abheben. Selbst während den anstrengenden Tourneen komponierte und textete Florian an neuen Songs. Mit dem Folgealbum «Gringo» verabschiedete er sich von der Ethno-Welle die er übrigens in der Schweiz mit ausgelöst hatte.